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Herausforderungen und Chancen in Zeiten der Globalisierung

Prof. Dieter Kempf beim Frühjahrsempfang der MIT Rhein-Sieg

Prominenter Redner, hochaktuelle Themen: dieses bewährte Konzept setzte auch der diesjährige Frühjahrsempfang der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) Rhein-Sieg fort. Der Kreisvorsitzende der MIT Rhein-Sieg Andreas Stolze konnte zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft begrüßen, darunter die Bundestagsabgeordneten Lisa Winkelmeier-Becker und Norbert Röttgen, die Landtagsabgeordnete Katharina Gebauer und Landrat Sebastian Schuster Stolze dankte insbesondere dem Ehrenvorsitzenden Norbert Nettekoven für seine langjährige engagierte Arbeit sowie der Jungen Union für die Organisation und Unterstützung bei Durchführung der Veranstaltung.

Als Gastredner hatte die MIT den Vorsitzenden des BDI Prof. Dieter Kempf gewinnen können Sein Thema: Herausforderungen und Chancen der Globalisierung in Europa. Er stellte klar: wir leben in Zeiten des Umbruchs. Brexit, instabile politische Verhältnisse in Italien, ein spürbar verändertes Verhältnis zum großen Handelspartner USA, die explosionsartig expandierende Handelsmacht Chinas, das schafft viele Probleme und Unsicherheiten für die wirtschaftliche Lage „Die Lösung dafür kann nicht in Rückbesinnung auf eine nationale Wirtschaftspolitik liegen“, sagte Kempf. .Seine Forderung: Europa muss stärker zusammenhalten. Denn nur als Teil der europäischen Union werden Nationen weltweit als interessante (Wirtschafts-)Partner wahrgenommen. “Europa ist nicht das Problem, Europa ist die Lösung“ sagte Kempf. Als Teil der Lösung versteht der BDI-Chef auch und gerade die Unternehmen. Denn: “Wirtschaft und Gesellschaft sind eins. Wir müssen deshalb auch mit der Politik zusammenarbeiten. Und wir müssen unsere Themen so erklären, dass Menschen sie verstehen.“

Als Motor der deutschen Wirtschaft sieht Kempf dabei den Mittelstand. „Der Mittelstand bildet überproportional aus, er trägt wesentlich zum Steueraufkommen bei und schafft den Großteil der Arbeitsplätze“, stellte Kempf fest. Und er forderte, den Mittelstand weiter zu fördern Sein Credo: mehr Wirtschaft wagen – durch Abbau bürokratischer Hürden, in der Digitalisierung, beim internationalen Steuerwettbewerb und in der Energiewende.

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